Zum Nachdenken

Was vor uns liegt und was hinter uns liegt, sind Kleinigkeiten zu dem was in uns liegt und wenn wir das, was in uns liegt nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder      Henry Thoreu

Die meisten Menschen sind den Großteil ihres Lebens damit beschäftigt sich mit materiellen Gütern einzudecken. Sie leben im Außen und verwechseln materiellen Reichtum mit innerem Wachstum. Der Wert eines Menschen wird mit seinem materiellen Erfolg gemessen. So wird es uns zumindest beigebracht. Die „Gesellschaft“ und die Institutionen der Gesellschaft bringen uns bei wie wir zu denken und zu funktionieren haben. Wir sind eigentlich ein Produkt dieser Gesellschaft. Die Gedanken, die wir denken, werden von anderen geschaffen, die meisten leben gar nicht selbst, sondern werden von anderen gelebt, die ihnen sagen wie sie zu denken, zu handeln und was sie zu kaufen haben. Wir müssen doch nur unseren Kühlschrank, den Kleiderschrank oder die Garage öffnen – „drin ist was gut ist“. Wir können zum Mond fliegen, mit Menschen auf der anderen Seite der Welt telefonieren, können unsere DNS entschlüsseln, sind mit Hightech ausgerüstet, aber wir sind unfähig mit der Natur, den Tieren oder unseren Nachbarn in Frieden zu leben!!! In diesem Sinne sind wir von unserem Bewusstsein wie Urmenschen und glauben gleichzeitig, dass wir die Spitze der Evolution sind. Wir kennen alles andere aber nicht uns selbst. Selbsterkenntnis ist aber das entscheidende, denn wenn ich mich Selbst erkenne, kann ich auch andere erkennen. Aber wir sind ständig beschäftigt, mit Smartphone, chatten, arbeiten, einkaufen, Fernsehen, wir lenken uns ständig ab. Die ganze Woche ist eine Unterbrechung zwischen zwei Wochenenden. Die meisten lehnen ihre Arbeit sogar ab. Doch Beruf kommt von Berufung. Wir negieren ständig unsere Visionen und Wünsche indem wir Ausreden erfinden. Wie leugnen ständig unser Herz. Stattdessen sind wir mit der Anhäufung von Gütern beschäftig, weil es von außen suggeriert wird das uns das glücklich macht und um die innere Leere zu füllen. Aber wir werden immer unzufriedener. Die Menschen haben die Nase voll.

Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens, ist der Tag, an dem du geboren wurdest und der zweite an dem du herausgefunden hast warum . Marc Twain

Also nimm dir Zeit, um dich mit den essentiellen Fragen des Lebens zu beschäftigen. Was ist der Lebenssinn? Was ist die Lebensbestimmung? Warum bin ich hier? Was ist meine Lebensaufgabe?
Um das alles zu verstehen braucht es Zeit und Innenschau. Wichtig ist es sich selbst zu erkennen, um mit der Veränderung zu beginnen, die in uns drinsteckt. Der erste Weg beginnt in der Achtsamkeit. Wahrnehmen was ist. Was sind meine Wünsche, meine Werte meine Moral? Was ist mir am Wichtigsten. Was hindert mich an der Umsetzung? Beschäftige dich mit deinen Gedanken, im Hier und Jetzt, fernab der virtuellen Welt. Beobachte deine Gedanken, frag dich woher deine Gedanken überhaupt kommen. Denn alles Wissen und alles Sein, dass wir haben war vorher ein Gedanke. Also prüfe dieses Wissen. Stell alles – wirklich alles in Frage und ordne dich neu. Du wirst sehen, das vieles nur Schein ist.