Popofein – Ein Ersatz für Feuchttücher

Babyfeuchttücher sind wohl ein ständiger Begleiter, wenn man ein Kind hat. Doch auch viele Erwachsene greifen gerne zu diesem Pflegemittel nach den Toilettengang.
Doch wiedermal sollten Sie sich Gedanken darüber machen, was da eigentlich alles drin ist, ist das notwendig und welche Alternativen gibt es?

Inzwischen verzichten die Hersteller von Babyfeuchttüchern auf bedenkliche Inhaltsstoffe wie Parabene, Formaldehyd/-abspalter und Methylisothiazolinone. Dennoch sind die Tücher immer feucht und schimmeln nicht – das heißt es muss konserviert sein, zusätzlich müssen Feuchthaltemittel zugesetzt werden. Das diese Mittel weder für einen empfindlichen Babypopo (oder Erwachsenenpopo), noch für die Umwelt empfehlenswert sind sollte auf Alternativen gesetzt werden. Zusätzlich enthalten die meisten Feuchttücher künstliche Duftstoffe und andere Stoffe aus dem Labor.

Die beste Alternative für zu Hause ist wohl warmes Wasser und ein Waschlappen. Wer dennoch gerne Tücher benutzt sollte das Pflegemittel selbst herstellen. Das geht ganz einfach:

1% Mischung Popofein für eine 100ml Sprühflasche:

  • 90 ml Kamillentee
  • 5 ml biologisch natives Mandelöl,
  • 10 Tropfen Lavendel fein
  • 10 Tropfen Rosengeranie

Diese Mischung einfach auf ein Baumwolltuch oder Klopapier sprühen und den gewünschten Bereich reinigen. Wichtig – vor jedem Gebrauch gut schütteln!! Achtung für Säuglinge max. 0.5% Mischungen oder sogar 0,1%. Bei einem roten oder wunden Popo kann Babys Haut zusätzlich mit Rosenhydrolat (ohne Alkohol) versorgt werden.

Je nach Hautzustand oder Problemstellung kann diese Mischung mit beliebigen ätherischen Ölen ergänzt werden. Zum Beispiel Kamille für entzündliche Bereiche oder Niauli bei Hämorrhoiden. Laien sollten unbedingt mit Fachliteratur arbeiten beziehungsweise einen fachkundigen Aromaberater fragen.

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Bei gesundheitlichen Problemen oder Fragestellungen halten Sie Rücksprache mit ihren Arzt/ ihrer Ärztin. Dieser Beitrag ersetzt keine Therapie und keine ärztliche Beratung.