Kieferbalance R.E.S.E.T.

Der Begriff RESET bezeichnet ein sanftes Balancesystem, bei dem die Kiefermuskulatur auf einfache Art entspannt und das Kiefergelenk balanciert wird, wovon letztendlich der gesamte Körper profitiert.

RESET steht für „Rafferty Energy System of Easing the Temporomanibularjoint“ („Rafferty-Energie-System für ein entspanntes Kiefergelenk“). Die Technik wurde vom australischen Kinesiologen Philip Rafferty entwickelt. Zunächst Teil seiner Kinergetics-Ausbildung, waren die Resultate so beeindruckend, dass Rafferty das System aus der Kinergetics-Ausbildung herausnahm und in angepasster Form auch anderen Anwendergruppen zugänglich machte.

Kieferbalance R.E.S.E.T. – Ablauf einer Behandlung

Zuerst wird in einem kurzen Gespräch auf persönliche Anliegen und Probleme eingegangen. Aufgrund der Entgiftungsvorgänge, die mit der Balance verbunden sind, wird jeweils vor und nach der Sitzung ein Glas Wasser getrunken. Generell ist in der folgenden Woche auf ausreichend Flüssigkeit – zumindest zwei Liter täglich – zu achten.

Bei einer RESET Sitzung werden die Hände sanft auf den bekleideten Körper und Kopf gelegt. Die vollständige Balance erfolgt in zwei Sitzungen zu jeweils 45 bis 50 Minuten. Die erste Sitzung erfolgt mit offenen, die zweite mit geschlossenen Augen. Vor der Balance (und auch im Anschluss) werden die Nieren durch Auflegen der Hände gestärkt, danach werden die acht Positionen, teils mit geschlossenem, teils mit geöffnetem Mund durchgegangen. Da unsere Hand und unsere Finger Energiezentren mit vielen kleinen und größeren Chakren sind, kommt es während der Behandlung zu einem intensiven Austausch von Energie. Diese kann sich durch Wärme, Kribbeln, aber auch anderweitig bemerkbar machen. Die Wärme kann sich im gesamten Körper ausbreiten.

Damit die Energie leichter fließen kann, erfolgt die Behandlung in sehr angenehmer Atmosphäre in bequemer Rückenlage, wenn nötig auch mit Lagerungshilfe. Die Entspannung tritt im Normalfall bereits nach wenigen Minuten ein.

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Wie wirkt die Kieferbalance R.E.S.E.T.?

Der Trigeminus, der als größter Hirnnerv vom Gehirn über die Halswirbelsäule und in den gesamten Körper verläuft, ist unter anderem mit dem Kiefergelenk sowie der Kiefermuskulatur und dem kraniosakralen System verbunden. Schon geringste Spannungen in den Kiefermuskeln können die balancierte Position des Kiefergelenks verändern und dazu führen, dass unklare elektrische Nachrichten durch den Körper gesendet werden.

Durch die Entspannung der Kiefermuskeln erfolgt eine Stabilisation des Kiefergelenks, welches aufgrund seiner zentralen Rolle wiederum die Qualität des Feedbacks zwischen Gehirn und restlichem Körper beeinflusst. Auch über die Kiefermuskulatur selbst ziehen viele Meridiane, die auf das Gesamtsystem wirken und so einen weiteren positiven Effekt auf den ganzen Körper erzielen.

Dazu bewirkt der Trigeminusnerv bei Gefahr eine Spannung in der Kaumuskulatur, Hirn- und Rückenmarkshaut, sowie in den Körperfaszien, um Gesicht, Kopf und Gehirn, Rückgrat, Kreuz-Dammbeingelenk und Becken zu stabilisieren. Versteifen sich unsere Kiefermuskeln daher bei einem Unfall, so passiert dies, um unser Gehirn und Rückgrat zu schützen. Der damit verbundene Stress und die Emotionen werden im Kiefergelenk gespeichert, weshalb es bei der Kieferbalance oft zum Lösen solcher alten Emotionen kommt.

Das Kiefergelenk beeinflusst aber auch den Halswirbel und das Keilbein (an dem unser Skelett „aufgehängt“ ist) – und somit über verschiedene Mechanismen unseren ganzen Körper. Ein Ausbalancieren des Kiefers wirkt somit auch bei Kopf- und Nackenschmerzen und auf den gesamten unteren Rücken.

Positive Wirkungen zeigen sich vor allem

  • nach Zahnbehandlungen (z.B. bei Unfähigkeit danach den Mund weit zu öffnen),
  • bei freiliegenden Zahnnerven, etwa bei einem abgebrochenen Backenzahn,
  • bei gebrochenem Kiefer mit eingelegter Titanplatte,
  • bei chronischer Müdigkeit,
  • bei „knirschenden Zähnen“,
  • vor, während und nach dem Tragen von Zahnspangen,
  • bei Nackenbeschwerden, steifen Schultern und Kopfschmerzen,
  • bei Tinnitus bzw. stark nachlassendem Gehör,
  • bei „klickendem“ Kiefergelenk bzw. schmerzendem Kiefer,
  • bei Stress bzw. Schlaflosigkeit sowie
  • nach Unfällen, Schlägen auf den Kopf bzw. einem Schleudertrauma.

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