Die Bachblütentherapie

„Heile die kranke Seele und der Körper folgt von selbst.“

Die Bachblütentherapie zählt zu den naturheilkundlichen Heilmethoden. Sie wurde vom englischen Arzt und Homöopathen Dr. Edward Bach begründet, demzufolge jeder Krankheit ein negativer Gemütszustand zugrunde liegt.

Die 38 Gemütszustände nach Dr. Bach

Dr. Bach spricht von 38 negativen Gemütszuständen, die den 38 Tugenden (wie Mut, Urvertrauen, Gelassenheit, Entschlossenheit, Urteilsfähigkeit etc.) entgegengesetzt sind. Wer auf seine Innere Stimme oder sein Höheres Selbst hört, erkennt einen derartigen Zustand und kann diesen verändern. Da wir jedoch selten in uns kehren und unsere eigenen Bedürfnisse oft nicht kennen, sind wir dazu nicht immer fähig. Durch Materialisation in Form von Krankheiten (bzw. deren Symptome) versucht unsere Seele uns auf den betreffenden Zustand hinzuweisen.
In Jahren intensiver Forschung, Selbstversuche und Patiententests untersuchte Dr. Bach diese negativen Gemütszustände und die jeweils ausgleichenden Essenzen aus Blüten wild wachsender Blumen, Sträucher und Bäume. Die Essenzen helfen, Gefühle, Gemütszustände und Denkweisen positiv zu verändern und somit indirekt körperliche Leiden zu beeinflussen.
In dem Zusammenhang sei auch das Polaritätsgesetz erwähnt, welches besagt, dass alles in unserer Welt polar ist: kalt/warm, oben/unten, innen/außen, Liebe/Hass, Mut/Unsicherheit. Im Prinzip handelt es sich bei den zwei Polen stets um das Gleiche – nur in der jeweils anderen Ausprägung. Das eine bedingt das andere und kann nicht alleine existieren. So entstehen auch die negativen Gemütszustände als Disharmonie – einer der Pole ist zu stark –, und der Körper möchte wieder in die Harmonie (Gleichgewicht, Innere Mitte) zurückkehren.

Bachblütentherapie – die Beratung

Die erste Beratung nimmt ca. 90 bis 120 Minuten in Anspruch. Der Ablauf:

  • Aktuelle Bestandaufnahme mithilfe eines speziell entwickelten Fragebogens und Eingehen auf Ihre individuellen Bedürfnisse
  • Auf Basis dieser Bestandsaufnahme: Erstellen der ersten Mischung
  • Wichtige Aussagen werden protokolliert, um eine Verlaufskontrolle zu ermöglichen (Ehrlichkeit und Vertrauen)

Nach drei bis vier Wochen sollte der erste Folgetermin stattfinden. Der Zeitaufwand dafür beträgt nur mehr rund 45 Minuten.

  • Besprechen der Gemütszustände und Eingehen auf Veränderungen
  • Adaption der Blütenessenzen, Erstellen einer neuen Mischung

Die Folgetermine helfen „versteckte“ Gemütszustände zu erkennen, die manchmal erst nach Einnahme der ersten Mischung auftreten. Wie bei einer Zwiebel arbeiten wir uns Schicht für Schicht in die Tiefe zur Wurzel der Probleme. Die Einhaltung dieser Abfolge ist wichtig. Würde man zum Beispiel mit Essenzen aus tieferen Schichten beginnen, kann es dazu kommen, dass sich Gemütszustände aus der oberen Schicht verschlechtern.

Die Dauer und Anzahl der Behandlungen hängt von den Gemütszuständen und der Schwere der Probleme ab. Als generelle Regel in der Naturheilkunde gilt: So viele Jahre, wie es kommt, so viele Monate braucht es zu heilen.

Bachblütentherapie – Termin anfragen

Bachblüten-Akutmischung

Plötzliche Schicksalsschläge oder andere aktuelle Themen (Prüfungsangst, Bewerbungsgespräch, Trauerfall, Scheidung, Streit, Umzug, Kündigung etc.) können unser Leben so stark beeinflussen, dass sie uns für den Moment aus der Bahn werfen. In solchen Fällen kann ich Ihnen (nach einer kurzen Beratung, ca. 15 bis 20 Minuten) eine Akutmischung erstellen, die Sie maximal zwei Wochen einnehmen sollten. Sie können damit zum Beispiel ein oder zwei Wochen vor einem Test oder einer schwierigen Situation beginnen.

Wirkung der Bachblüten

Die Bachblüten wirken auf der energetischen Ebene des Körpers. Die Blütenessenzen werden meist als Tropfen – bzw. äußerlich u.a. in Cremes und Umschlägen – angewandt. Jede Bachblüte entspricht einer eigenen Zone auf der Haut. So kann durch eine exakte äußere Anwendung ein noch größerer Erfolg erzielt werden. Die Essenzen sind vollkommen natürlich und frei von Nebenwirkungen. Je nach individueller Problemstellung kann durch die Kombination verschiedener Essenzen eine ganzheitliche Wirkung erreicht werden. Mit der richtigen Mischung kann unser System wieder ins Gleichgewicht gelangen. Es eröffnen sich Wege zur Selbsterkenntnis und in Folge eine Verhaltensänderung und innere Harmonie.

Bachblütentherapie als Ergänzung zur Schul- und Komplementärmedizin

Die Bachblütentherapie hat einen positiven Einfluss auf körperliche Beschwerden wie chronische Erkrankungen oder ein schwaches Immunsystem. Sogar eine vorbeugende Behandlung zur Stärkung der Gesundheit ist möglich.

„Krankheit ist einzig und allein korrektiv. Sie ist weder rachsüchtig noch grausam, vielmehr ist sie ein Mittel, dessen sich unsere Seele bedient, um uns auf unsere Fehler hinzuweisen, um uns davor zu bewahren, größeren Irrtümern zu verfallen, um uns daran zu hindern, größeren Schaden anzurichten, und um uns auf jenen Pfad der Wahrheit und des Lichts zurückzuführen, den wir nie hätten verlassen sollen.“ Dr. Edward Bach

Dr. Bach war der Auffassung, dass Krankheit aus seelisch-emotionalen Disharmonien entsteht. Durch Missachtung und Verdrängung der eigenen Wünsche und höheren Ziele können sich diese Disharmonien in körperlichen Symptomen zeigen. Krankheit ist laut Edward Bach ein Konflikt zwischen Persönlichkeit und Höherem Selbst und weist uns darauf hin, nicht gegen unsere eigene Wahrheit zu leben. Die Einnahme der Bachblüten soll uns helfen, uns selbst und die Ursachen von Krankheit und Disharmonien zu erkennen, die Verantwortung zu übernehmen und den Weg in die Tugend (Heilung) zu finden.